Das Landschaftsbild Tansanias, dem Land von Kilimanjaro, Serengeti und Sansibar, ist von großflächigen Plateaus geprägt. Das prominenteste ist dabei das Zentralplateau, welches sich auf 1.200 Metern Höhe im Norden und Westen des Landes erstreckt. Gewaltige Berge, durch die vulkanische Aktivität im afrikanischen Grabenbruch entstanden, heben sich aus den Ebenen hervor und bestimmen als „Wolkenfänger“ wesentlich das Klima. Im Norden Tansanias thronen majestätisch zwei der vier höchsten Berge des Kontinents, der 4566 m hohe Mt. Meru und der 5895 m hohe, ganzjährig schneebedeckte Mt. Kilimanjaro – das „Dach Afrikas“.



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Im Osten grenzt Tansania an den Indischen Ozean, im Norden an Kenia und Uganda, im Westen an Ruanda, Burundi und den Kongo und im Süden an Sambia, Malawi und Mosambik. Einige der Landesgrenzen werden dabei von Flüssen und Seen gebildet, wie im Nordosten vom wasserreichsten afrikanischen See, dem Viktoria-See und im Süden vom Lake Nyasa, auch bekannt als Malawi-See. Tansania verfügt über die größte Wasseroberfläche Afrikas.

Zwischen den Inseln im indischen Ozean (Sansibar, Pemba und Mafia) und dem Festland haben sich über die Jahrtausende traumhafte Korallengärten gebildet, in denen eine artenreiche Unterwassertier- und Pflanzenwelt vorzufinden ist.



Flora

Tansania ist ein Land der Extreme; das Spektrum der Vegetationsformen reicht von Lavageröllwüste bis hin zum ewigen Eis der Kilimanjaro-Gletscher.

Zwei Drittel des Landes, mit einer Grundfläche von 945.087 km², werden von riesigen Trockenwäldern (Miombo-Wäldern) und Savannen überzogen. Die Trockenwälder bilden dabei die Übergangszonen zwischen den Savannen und den dichten tropischen Bergregenwäldern in den südlichen und westlichen Regionen Tansanias – den Nationalparks Gombe, Mahale und Udzungwa.

Die Savannen werden wesentlich von zwei Erscheinungsformen geprägt, den endlosen Graslandschaften sowie den Baumsavannen. Diese sind, wie in der Serengeti, meist von Akazien bestückt, aber auch die Baobabs (Affenbrotbäume) prägen das Landschaftsbild – beispielsweise im Tarangire und Ruaha Nationalpark.



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Mit zunehmender Küstennähe dominieren die Palmen. Diese dienen nicht nur als erholsame Schattenspender, sondern haben als Nahrungsmittel und für die Produktion von Fetten, Ölen und Seifen auch wirtschaftliche Bedeutung. Auf den Inseln Sansibar und Pemba sind neben den Kokospalmen zahlreiche Vanille-, Nelken und anderen Gewürz- und Fruchtbäume beheimatet. Eine weitere landschaftliche Besonderheit dieser Region bilden außerdem die 5 m hohen Mangrovenbäume.



Fauna

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Tansania verfügt über eine einzigartige Artenvielfalt, die nicht zuletzt auf die Bemühungen im Bereich des aktiven Naturschutzes zurückzuführen ist. In der weltbekannten Serengeti lebt fernab der menschlichen Zivilisation die größte zusammenhängende Population an Wildtieren. Das Selous Game Reserve beheimatet auf einer Fläche so groß wie Dänemark die größte Anzahl an Elefanten weltweit.

Neben zahlreichen Säugetieren wie Raubkatzen (Löwen, Leoparden, Geparden), Hyänen, Hunden (Schakale, afrikanischer Wildhund), Affen (Schimpansen, Paviane, Meerkatzen), Elefanten, Zebras, Nashörnern, Flusspferden und Warzenschweinen, Giraffen, Rinder, Antilopen, Gazellen, Böcken etc. leben hier auch unzählige Vogelarten und Reptilien – darunter Strauße, Reiher, Flamingos, Pelikane und Kormorane, Greifvögel, Krokodile, Schlangen und Echsen.

Bei einem Besuch der unterschiedlichen Nationalparks, können die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden. Nähere Informationen zu den Tierbegegnungen entnehmen Sie den jeweiligen Nationalparks.











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