Abgelegen, ursprünglich und unbändig erstreckt sich der Katavi-Nationalpark im südwestlichen Tansania. Hier erleben Sie die Faszination der Wildnis einer unberührten Landschaft, denn der drittgrößte Nationalpark, mit seiner reichen Tier- und Pflanzenwelt, wird von Menschen nur selten besucht.



Der größte Teil des Parks wird von dichtem Miombo-Trockenwald überzogen, der den anmutigen, aber scheuen Rappen- und Pferdeantilopen Unterschlupf bietet. Der Katuma-Fluss, mit seinen zahlreichen Schwemmebenen, ist ganzjährig der Anziehungspunkt für Tierbeobachter.



Bild vergrößern

Während der Regenzeit, wenn der Fluss mit den Seen „Katavi“ und „Chada“ verschmilzt, lockt er nicht nur unzählige Wasservögel, sondern in der üppigen, sumpfigen Pracht tummeln sich auch mehrere hundert Flusspferde und Krokodile.



Bild vergrößern

Später im Jahr, wenn das Wasser während der Trockenzeit immer weiter zurückweicht und die einst üppige Flusslandschaft zu einem seichten Rinnsal schrumpft, pilgern mehrere tausend Tiere an die nun einzige Trinkwasserquelle weit und breit. Elefanten- und Büffelherden drängen sich neben zahlreiche Giraffen, Zebras, Impalas und Riedböcke, um etwas vom immer knapper werdenden Wasser zu bekommen. Aber nicht nur Durstige kommen zu dieser Zeit an die Ufer des Flusses, in einiger Entfernung lauern nun zunehmend Löwen und Tüpfelhyänen auf leichte Beute.



Das spektakulärste Tiererlebnis Katavis bleibt, trotz all dieser faszinierenden Artenvielfalt, die Ansammlung von Flusspferden. Nirgendwo sonst kommen gegen Ende der Trockenzeit so viele Tiere auf einmal zusammen und drängeln sich unter lautem Getöse in den sumpfigen Flusstümpeln. Je mehr Flusspferde sich an einem Ort versammeln, desto auffälliger wird die Rivalität zwischen den männlichen Tieren. Hitzige Revierkämpfe werden alltäglich ausgetragen. Dem unterlegenen Bullen bleibt nichts anderes übrig, als seinen Platz zu räumen und sich auf die offene Ebene zurückzuziehen.



Karibu sana! Faulenzer Bilderbuchlandschaft Ansammlung an Flusspferden



Parkgebühren

20,00 US$/ Tag (Erwachsene ab 16 Jahre, Änderungen vorbehalten)



Lage

Der Park liegt im Südwesten Tansanias, östlich des Tanganyikasees. Die Parkverwaltung befindet sich in Sitalike, 40 km südlich von Mpanda.



Anreise

Charterflüge ab Dar es Salaam oder Arusha sind möglich. Der Park liegt eine anstrengende, jedoch sehr eindrucksvolle Auto-Tagesreise von Mbeya entfernt (550 km). Ferner kann der Park in der Trockenzeit mit dem Auto von Kigoma aus erreicht werden (390 km). Ebenfalls können Interessierte per Zug ab Dar es Salaam (via Tabora) nach Mpanda gelangen. Öffentliche Verkehrsmittel verbinden Mpanda mit Sitalike. Wer mit Auto oder Zug unterwegs ist, sollte genügend Zeit für die Hin- und Rückreise einplanen.



Aktivitäten

Es werden Wander- und Jeepsafaris (mit einem Ranger der Parkverwaltung) angeboten. In der Nähe des Katavi-Sees steht die Tamarinde, die vom Geist des legendären Jägers Katavi bewohnt sein soll, nach dem der Park benannt ist. Auch heute noch hinterlassen dort Einheimische ihre Opfergaben, um vom Geist gesegnet zu werden.



Beste Reisezeit

Man reist am besten in der Trockenzeit (Mai bis Oktober oder Mitte Dezember bis Februar). Während der Regenzeit sind die Straßen innerhalb des Parks oft überflutet.




– Anzeige –



Weitere Nationalparks und Tierschutzgebiete:

Arusha | Tarangire | Lake Manyara | Ngorongoro-Krater | Serengeti | Mikumi | Ruaha | Selous | Udzungwaberge | Mahale | Gombe | Rubondo | Saadani | Kitulo









Anzeige:







Urlaubsschutz24: Reiseversicherung, Reiserücktrittsversicherung plus Urlaubsgarantie – Kompetenter Reiseversicherung Spezialist

Weltweit sicher unterwegs mit dem Versicherungsschutz der Hanse Merkur!



Visadienst Bonn – Kompetenter Visa Spezialist

Jetzt Visa für Tansania online bestellen beim Visa-Dienst Bonn!