Die Morgensonne erhebt sich langsam über dem Wasser. Ein braun-weiß gefiederter Fischadler bewacht die ruhige Bucht. Plötzlich durchdringt sein Schrei die Luft. Davon aufgeschreckt, stürmt ein wohlgenährtes Krokodil durchs trockene Unterholz und stürzt sich mit voller Wucht ins kühle Wasser.

Die Rubondo Insel liegt im südwestlichen Abschnitt des Viktoriasees, der Tansania, Uganda und Kenia miteinander verbindet. Zum Schutzgebiet des 240 m² großen Nationalparks gehören neben der großen Hauptinsel neun kleinere Inseln. Diese können ausschließlich per Boot oder zu Fuß von Besuchern erkundet werden.



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Die große Rubondo Insel ist mehr als nur ein Wasserwunderland. Einsame Sandstrände schmiegen sich an unberührte Wälder, in denen der Buschbock sich seinen Weg durch ein Labyrinth aus Tamarinden, Palmen und Wildfeigenbäumen bahnt. Die zottelige, am Wasser lebende Sitatunga-Sumpfantilope, mit ihren ausgeprägten Schwimmhäuten, kann hier besonders gut beobachtet werden. Wohlschmeckende Tilapia (Buntbarsch) sind die Hauptnahrung der gelb-gefleckten Otter, die in den felsigen Buchten der Insel herumjagen, während der bis zu 100 kg schwere, räuberische Nilbarsch eine lockende Herausforderung für rekordhungrige Sportangler ist.



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Vögel sind auf der Insel allgegenwärtig und machen Rubondo so zum Geheimtipp für Ornithologen. Mehr als 400 Arten hat man im Laufe der Jahre registriert. Schwärme von Afrikanischen Graupapageien, die einst auf der Insel ausgesetzt wurden, flattern aufgeregt umher und zwitschern in unterschiedlichen Tonlagen. Reiher, Störche und Löffler brüten zahlreich in den sumpfigen Uferzonen. Zu ihnen gesellen sich jedes Jahr Tausende von eurasischen Zugvögeln. Im Wald, aus dem ein geheimnisvolles Potpourri von Düften strömt, wachsen wilder Jasmin und zahlreiche farbenfrohe Orchideenarten.



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90% Prozent des Parks gelten als Feuchtwald. Zudem findet man offene Graslandschaften und die am See gelegenen Papyruswäldchen. Einheimische Wildtiere, wie Flusspferde, Krokodile, Grüne Meerkatzen, Ginsterkatzen, Dikdiks und Mangusten, teilen ihren Lebensraum mit den nachträglich hier angesiedelten Schimpansen, schwarz-weißen Colobus-Affen, Elefanten und Giraffen. Die Abgeschiedenheit dieses Nationalparks ermöglicht ihnen, sich frei zu entfalten.




Parkgebühren

20,00 US$/ Tag (Erwachsene ab 16 Jahre, Änderungen vorbehalten)



Lage

Der Park liegt im südlichen Viktoriasee, im Nordwesten Tansanias, 150 km westlich von Mwanza.



Anreise

Während der Hochsaison gibt es Linienflüge ab Arusha, Lake Manyara, der Serengeti und Mwanza. Außerhalb der Hochsaison erreicht man den Park nur mit Charterflügen oder mit dem Auto von Mwanza bis zum Seeufer, von dem aus man im Boot übersetzt.



Aktivitäten

Möglich sind Fußsafaris, Bootsausflüge, Sportangeln sowie Schimpansentouren per Boot.



Beste Reisezeit

Trockenzeit (Juni bis August). Die Regenzeit (November bis März) lohnt sich vor allem wegen der Wildblumen und Schmetterlinge. Von Dezember bis Februar kann man viele Zugvögel beobachten.




Weitere Nationalparks und Tierschutzgebiete:

Arusha | Tarangire | Lake Manyara | Ngorongoro-Krater | Serengeti | Mikumi | Ruaha | Katavi | Selous | Udzungwaberge | Mahale | Gombe | Saadani | Kitulo









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