Düster und urzeitlich wirken die dichten, nebeligen Bergwälder des Udzungwa Nationalparks. 30 Meter hohe, von Pilzen, Flechten, Moosen und Farnen bewachsene Bäume umschließen sonnenbefleckte Lichtungen und bilden ein grünes, nahezu verzaubertes Refugium.



Bild vergrößern

Dieser, erst 1992 durch die Unterstützung des World Wildlife Fund (WWF) eröffnete Nationalpark, bildet das größte und biologisch vielfältigste von insgesamt zwölf Gebirgen. Diese erheben sich majestätisch aus dem flachen Küstenbuschwerk Osttansanias bis auf über 2.000 m und bilden zusammen die Eastern Arc Mountains. Wegen seines Schatzes an endemisch vorkommenden Pflanzen und Tieren, wird dieses Gebiet landläufig auch als das „Galapagos Afrikas“ bezeichnet, denn das lückenlose Blätterdach des Waldes ist einzigartig und verleiht dem Park so seinen besonderen Status.



Bild vergrößern

Der Udzungwa NP ist kein typisches Ziel für Tiersafaris, dafür aber ein magischer Anziehungspunkt für Wanderer und Naturfreunde. Auf einem ausgezeichneten Netz von Waldwegen gelangt man bequem zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten des Parks, wie dem Sanje-Wasserfall, der sich schäumend 170 Meter in das Tal hinabstürzt. Ein etwas anspruchsvollerer Weg, der Mwanihana-Pfad, führt zum gleichnamigen Gipfel und ermöglicht dabei wunderschöne Rundblicke auf die Zuckerplantagen der Umgebung.



Bild vergrößern

Ornithologen kommen ebenfalls auf ihre Kosten und können im Park über 400 verschiedene Vogelarten entdecken, darunter einen sehr farbenfrohen Vertreter, den Grünkopf-Pirol. Neben den weit verbreiteten Arten sind auch mehrere Dutzend seltene Vögel heimisch, wie das hier endemisch vorkommende Waldrebhuhn, das in Asien nähere Verwandte hat als in anderen afrikanischen Regionen. Auch zwei der insgesamt sechs ansässigen Primaten-Arten, der Uhehe-Rotkopf-Guereza oder auch Stummelaffe (engl. red colobus) und der Sanje-Mangabe, kommen nur hier vor.
Zweifelsohne hat der Wald seine gesamten Schätze noch nicht enthüllt und bietet Naturforschern immer wieder aufs Neue beeindruckende Entdeckungen.




Unterkünfte



Parkgebühren

20,00 US$/ Tag (Erwachsene ab 16 Jahre, Änderungen vorbehalten)



Lage

Der Park liegt 5 Stunden (350 km) von Dar es Salaam entfernt, 65 km südwestlich von Mikumi.



Anreise

Man reist mit dem Auto ab Dar es Salaam oder vom Mikumi-Nationalpark aus an.



Aktivitäten

Der Park kann nur zusammen mit einem Ranger zu Fuß erkundet werden – es gibt keine Straßen. Von einer zweistündigen Wanderung zum Wasserfall bis zu Camping-Safaris ist alles möglich. Es bietet sich auch an, diesen Nationalpark in Verbindung mit dem nahe gelegenen Mikumi-Nationalpark oder als Zwischenstation auf dem Weg zum Ruaha-Nationalpark zu besuchen.



Beste Reisezeit

Man kann den Park das ganze Jahr über besuchen, allerdings sind die Wege in der Regenzeit oft rutschig. Die Trockenzeit beginnt im Juni und endet im Oktober vor der kurzen Regenzeit. Auch die Monate Januar bis März sind noch empfehlenswert. Man sollte jedoch stets auf Regen gefasst sein.




Weitere Nationalparks und Tierschutzgebiete:

Arusha | Tarangire | Lake Manyara | Ngorongoro-Krater | Serengeti | Mikumi | Ruaha | Katavi | Selous | Mahale | Gombe | Rubondo | Saadani | Kitulo









Anzeige:







Urlaubsschutz24: Reiseversicherung, Reiserücktrittsversicherung plus Urlaubsgarantie – Kompetenter Reiseversicherung Spezialist

Weltweit sicher unterwegs mit dem Versicherungsschutz der Hanse Merkur!



Visadienst Bonn – Kompetenter Visa Spezialist

Jetzt Visa für Tansania online bestellen beim Visa-Dienst Bonn!