Startseite / Trekking in Tansania / Kilimanjaro Rongai Route
Furtwängler-Gletscher am Kilimanjaro

Kilimanjaro Rongai Route

Für die sogenannte Kenia-Route wird nur ein tansanisches Visum benötigt.

Routencharakter Kilimanjaro Rongai-Route

Die Rongai-Route ermöglicht mit viel Glück Tierbegegnungen (Elefanten, Büffel, Affen, etc.) und wird oft auch als „Kenia-Route“ bezeichnet. Der Startpunkt liegt in Tansania und Sie benötigen nur ein tansanisches Visum.

Die Route beinhaltet am Mawenzi Tarn Hut Camp (4.330 m) einen Abend mit großartiger Kulisse mit dem einzigen See am Kilimanjaro, mit Blick auf den Mawenzi. Über die ersten drei Tage der Route ist nördlich die kenianische Hochebene bis hin zum Amboseli-Nationalpark zu bestaunen. Die Nordwest-Seite des Kibo ist fast von der gesamten Aufstiegsroute einzusehen und für viele eindrucksvolle Fotos geeignet.

Landschaftlich hat die Rongai-Route von der durchwanderten Landwirtschafts- und Nadelwaldzone bis zum bizarren Mawenzi-Massiv einiges zu bieten.

Erklimmen Sie gemeinsam in kleinen Gruppen den Kilimanjaro über die Rongai-Route

– Anzeige –

Tansania

Kilimanjaro via Rongai-Route
8 Tage Trekkingtour

  • Rongai - über die Nordseite des Berges zum Dach Afrikas
  • Chance auf Tierbeobachtungen

Die wesentlichen Unterschiede zu anderen Kilimanjaro-Routen

  1. Übernachtungen im Zelt
  2. Gute Sicht auf Kibo und Mawenzi
  3. Gut ausgebaute Wege
  4. Zwei verschiedene Routen für Auf- und Abstieg
  5. Geringere Regenwahrscheinlichkeit
  6. Keine gute Höhenanpassung
  7. Weite und dadurch teurere Anfahrt

Anforderungen & Tipps

Die Rongai-Route stellt Bergwanderer vor keine technischen Schwierigkeiten, wodurch sie in der „Schwierigkeitsskala“ am unteren Ende, direkt nach der Marangu-Route, einzuordnen ist.

Alle Wege auf der Rongai-Route sind recht gut begehbar und auch bei Regen nicht wirklich matschig. Trittsicherheit, ausreichende Wandererfahrung und angemessene Fitness sind allerdings auch auf dieser Route unerlässlich.

Die Regenwahrscheinlichkeit auf der Nordseite des Kilimanjaro gilt im Allgemeinen als etwas geringer. Gehen Sie unbedingt ab dem 1. Tag langsam und belächeln Sie nicht das freundliche „Pole Pole“ (langsam, langsam) Ihres Führers – er kennt den Berg und seine Anforderungen an die menschliche Leistungsfähigkeit.

Etappen/ Gehzeiten der Kilimanjaro Rongai-Route

Tag 1Nalemoru Gate (2.020 m) – Sekimba Camp (2.020 m)
605 hm | 8 km
3 – 4 h
Tag 2Sekimba Camp (2.020 m) – Second Cave Camp (3.480 m)
855 hm | 10 km
4 h
Tag 3Second Cave Camp (3.480 m) – Third Cave Camp (3.935 m)
455 hm | 5 km
3 h
Tag 4Third Cave Camp (3.935 m) – School Hut (4.715 m)
780 hm | 8 km
5 h
Tag 5School Hut (4.715 m) – Gilmans Point (5.685 m) – Uhuru Peak (5.895 m) – Horombo (3.730 m)
1.200 hm | 2.200 m Abstieg | 21 km
12 – 14 h
Tag 6Horombo Hut (3.730 m) – Marangu Gate (1.840 m)
1.885 hm | 18 km
5 – 6 h
Total3.895 m Aufstieg | 4.085 m Abstieg | 70 km36 h
Hinweis: Einzig der relativ schnelle Aufstieg über 4.000 m, ohne besondere Höhenakklimatisierung, kommt dem durchschnittlichen Bergtouristen nicht gerade entgegen. Der Abstieg verläuft über die Marangu-Route, was Ihnen die Möglichkeit bietet, zwei verschiedene Wege kennen zu lernen. Im Vergleich zur Marangu-Route oder Machame-Route ist die Rongai-Route weniger frequentiert. (2005: etwa 15 % aller Kilimanjaro-Touristen)

Ausrüstung Kilimanjaro Rongai-Route

Für die Besteigung benötigen Sie einen Schlafsack mit einem Komfortbereich von minus 15°C. Eine selbstaufblasende Isomatte sollte nach Möglichkeit ebenso im Gepäck sein.

Zur persönlichen Ausstattung sollten Teleskop-/ Trekkingstöcke gehören, die Ihre Kniegelenke bei Auf- und Abstieg schonen. Eine Stirnlampe ist unablässig für die Gipfelnacht.

Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr Gepäck wasserdicht verpackt ist. Verschiedene Hersteller bieten beispielsweise wasserdichte Packsäcke an. Auch Ihr Tagesrucksack sollte über eine Regenschutzhülle verfügen.

Entdecken Sie die Empfehlungen unserer Reise-Spezialisten für eine umfassende Packliste für & Trekkingreisen in Tansania.

Gepäcktransport Kilimanjaro

Ein Träger übernimmt bis zu max. 12 kg Ihres Gepäcks – Schlafsack, Wechselkleidung, und alles, was Sie während des Tagesabschnitts nicht benötigen. Die Träger gehen getrennt von Ihnen, Sie haben daher unterwegs keinen Zugriff auf das Hauptgepäck.

Alles, was wichtig ist oder werden könnte, wie Regenbekleidung, Trinkwasserflaschen, Fotoausrüstung, einen warmen Pullover, das Picknickpaket für die Mittagspause etc., tragen Sie selbst im Tagesrucksack, der deswegen > 35 Liter fassen sollte.

Der Tagesrucksack wiegt also 7 bis 10 kg.