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Kilimanjaro - der höchste Berg Afrikas aus der Vogelperspektive

Kilimanjaro-Umrundung

Wandern statt Bergsteigsteigen

Routencharakter Kilimanjaro-Umrundung

Die Umrundung des Kilimanjaro ist die relativ wenig begangene Aufstiegsroute mit Start an den westlichen Ausläufern des Kilimanjaro.

Durch herrliche Landschaft steigen Sie über das Shira-Plateau via Barafu Camp und Stella Point zum Gipfel auf, ab dem 3. Tag ist der Weg mit der populären Machame-Route identisch.

Die Chance den Gipfel zu erreichen, steigt definitiv durch den längeren Tourenverlauf und die allmähliche zunehmende Höhenlage.

Anforderungen Kilimanjaro-Umrundung

Die Route ist konditionell recht anspruchsvoll und in etwa gleichwertig mit der Machame-Route, zu der sie ab dem 3. Tag parallel verläuft. Die ersten beiden Tage dagegen sind deutlich ursprünglicher und führen über kaum begangene, schmale Waldpfade. Der moderate Aufstieg zum Shira Plateau läuft mit ständigem Blick auf den Kibo durch die saftige, grüne Moorlandzone.

Insbesondere die steilen Passagen am Lava Tower sowie die Great Barranco Wall verlangen dem Körper neben Trittsicherheit einige Leistungsfähigkeit ab.

Bergsteigerische Fähigkeiten sind jedoch nicht erforderlich. Trotz der schwierigeren Passagen erreichen prozentual mehr Touristen über die Machame- oder die Lemosho-Route den Gipfel als über die Marangu-Route. Gehen Sie unbedingt ab dem 1. Tag langsam und belächeln Sie nicht das freundliche „Pole Pole“ (langsam, langsam) Ihres Führers – er kennt den Berg!

Die wesentlichen Unterschiede zu anderen Kilimanjaro-Routen

  1. Übernachtungen im Zelt
  2. Kaum begangen
  3. Abwechslungsreiches Höhenprofil
  4. Reizvolle Landschaft
  5. Sehr gute Höhenanpassung
  6. Rundtour
  7. Felsige Passagen, dadurch Trittsicherheit erforderlich
  8. Lange Route
  9. Weite und dadurch teurere Anfahrt

Ausrüstung Kilimanjaro-Umrundung

Für die Besteigung benötigen Sie einen Schlafsack mit einem Komfortbereich von minus 15 °C. Eine selbstaufblasende Isomatte sollte nach Möglichkeit ebenso im Gepäck sein.
Zur persönlichen Ausstattung sollten Teleskop-/ Trekkingstöcke gehören, die Ihre Kniegelenke bei Auf- und Abstieg schonen. Eine Stirnlampe ist unablässig für die Gipfelnacht.
Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr Gepäck wasserdicht verpackt ist. Verschiedene Hersteller bieten beispielsweise wasserdichte Packsäcke an. Auch Ihr Tagesrucksack sollte über eine Regenschutzhülle verfügen.

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Gepäcktransport Kilimanjaro

Ein Träger übernimmt bis zu max. 12 kg Ihres Gepäcks – Schlafsack, Wechselkleidung, und alles, was Sie während des Tagesabschnitts nicht benötigen. Die Träger gehen getrennt von Ihnen, Sie haben daher unterwegs keinen Zugriff auf das Hauptgepäck.

Alles, was wichtig ist oder werden könnte, wie Regenbekleidung, Trinkwasserflaschen, Fotoausrüstung, einen warmen Pullover, das Picknickpaket für die Mittagspause etc., tragen Sie selbst im Tagesrucksack, der deswegen mind. 35 l fassen sollte.

Der Tagesrucksack wiegt 7-10 kg.

Die Kilimanjaro-Umrundung im Überblick

Die einzelnen Etappen und Gehzeiten:

Tag 1Nalemouru (2.020 m) – Sekimba Camp (2.700 m) → 680 hm3 h
Tag 2Sekimba Camp (2.700 m), 750 hm5 h
Tag 3Second Caves Camp (3.450 m) – Bofu Camp (3.800 m), 350 hm
Tag 4Bofu Camp (3.800 m) – Moir Hut (4.250 m), 450 hm
Tag 5Moir Hut (4.250 m) – Barranco Camp (3.950 m)6-7 h
Tag 6Barranco Camp (3.950 m) – Barafu Camp (4.600 m), 650 hm
Tag 7Barafu Camp (4.600 m) – Uhuru Peak (5.895 m) – Mweka, 1.295 hm/ 3.045 m Abstieg, 19 km12-14 h
Tag 8Mweka Camp (2.850 m) – Mweka Gate (1.800 m), 1.050 m Abstieg, 10 km3-4 h
TotalTrekking-Gehzeiten zusammenaddiert33 h