Über den Wolken: Mount Meru

Mount Meru

Der Mount Meru ist mit 4.566 Meter der zweithöchste Berg Tansanias.

Der Mount Meru erhebt sich aus dem tierreichen Arusha Nationalpark. Er bietet ideale Trekking-Bedingungen mit hautnahen Tierbegegnungen und eignet sich vorzugsweise als Vorbereitungs- und Akklimatisationsberg für eine anschließende Kilimanjaro-Besteigung. Der Aufstieg in drei Etappen mit Hüttenübernachtung stellt ein großartiges Bergerlebnis in Ostafrika dar.

Anforderungen & Tipps

Für die Besteigung des Mt. Meru wird keine bergsteigerische Erfahrung benötigt. Trekkingetappen von vier bis fünf Stunden (mehr am Gipfeltag) sowie die Überwindung von täglich bis zu 1.000 Höhenmetern erfordern jedoch eine sehr gute Kondition. Am Gipfeltag sind 1.000 m bis zum Socialist Peak und anschließend (mit Pausen) 2.000 Höhenmeter hinab zur ersten Übernachtungsstelle zu überwinden. Dieser Tag ist sehr anstrengend und erfordert große physische und mentale Belastbarkeit.

Der Weg führt in teils sehr steilem Gelände sehr nah am Kraterrand entlang. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung. Zur besseren Höhenanpassung wird auf der gesamten Strecke sehr langsam gegangen. Eine gute Gesundheit, speziell des Herz-Kreislaufsystems, des Bewegungsapparates (Knie, Gelenke) und der Wirbelsäule sowie Bereitschaft zum Komfortverzicht sind Voraussetzung für diese Bergtour.

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Tansania

Mount Meru (4566 m)
6 Tage Trekkingtour

  • Eine der schönsten Bergtouren in Ostafrika
  • Perfekte Akklimatisation für Kilimanjaro

Ausrüstung

Für die Besteigung des Mount Meru ist ein Schlafsack mit einem Komfortbereich von -10°C nötig. Zur persönlichen Ausstattung sollten z. B. Trekking- oder Teleskopstöcke gehören, welche die Kniegelenke beim Auf- und Abstieg schonen. Entdecken Sie die Empfehlungen unserer Reise-Spezialisten für eine umfassende Packliste für & Trekkingreisen in Tansania.

Die Mount Meru Route im Überblick

Es gibt nur eine Route, die beim Auf- und Abstieg etwas variiert werden kann und aufgrund der Gefahr freilaufender Wildtiere muss die Gruppe immer von einem erfahrenen Ranger begleitet werden.

Tag 1: Vom Momella Gate zur Miriakamba Hütte

Die Hauptroute führt ab dem Momella Gate zuerst westlich über eine Brücke des Engarenanyuki River über die tierreiche Momella Ebene und von dort zwischen dem Tululusia Hill und Shapero Hill, in etwa 3 Stunden hinauf zur Miriakamba Hut (2.514 m).

Tag 2: Weiter zur Saddle-Hütte mit Abstecher zum Little Meru (3.801 m)

Die zweite Etappe führt über lange und kraftraubende Treppen durch mystischen, mit Flechten behangenen Regenwald bis zur Saddle Hut (3.566 m). Von dort bietet sich am Nachmittag ein Abstecher zum Little Meru (3.801 m) an. Neben der guten Akklimatisierung belohnt die 2-stündige Wanderung mit einem hervorragenden Ausblick über die gesamte Region des Arusha Nationalparks.

Tag 3: Aufstieg zum Gipfel

Der eigentliche Gipfelsturm startet am 3. Tag gegen 2.00 Uhr morgens, um rechtzeitig bei Sonnenaufgang am Gipfel zu stehen. Es gilt gute 1.000 Höhenmeter auf anfangs staubigem und unwegsamem Trail zurückzulegen. Im weiteren Verlauf, vorbei am Rhino Point (3.800 m), geht es über schmale Bergkämme und felsige Passagen bis zum Gipfel. Nach etwa 5 Stunden ist das Ziel erreicht und der Bergsteiger steht bei 4.562,13 m (gemäß Schild) auf dem Socialist Peak, dessen Namensgebung noch an die früheren sozialistischen Zeiten Tansanias erinnert.

Vom Gipfel aus bietet sich ein fantastischer Rundblick in den Meru-Krater und seinen Ash-Cone (Vulkanschlund) sowie auf den benachbarten Kilimanjaro.

Der Abstieg verläuft auf demselben Weg wieder hinunter zur Saddle Hut. Eine erholsame Pause mit stärkender Mahlzeit warten dort auf den müden Wanderer, bevor der kräftezehrende Abstieg bis zur Miriakamba Hut fortgesetzt wird.

Tag 4: Abstieg

Der Abstieg am Tag 4 kann dann wahlweise über die bereits 2 Tage zuvor gegangene Aufstiegsroute (Northern Route) oder über die gut drei Kilometer südlicher gelegene 4×4 Forststraße (Southern Route) stattfinden. Diese führt durch den vegetationsreichen Kitoto Forest, vorbei an Wasserfällen und einem sehenswerten, durch Elefanten gespalteten Arched Fig Tree (Feigenbaum). Der Weg endet am Momella Gate, wo die erfolgreiche Besteigung mit dem Empfang der Gipfelurkunde ausklingt.

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