Der blaue Körper ist typisch für Siedleragamen

Kitulo Plateau

Das Kitulo-Plateau ist der südlichste Nationalpark Tansanias.

Die Einheimischen nennen ihn „Bustani ya Mungu“ – den „Garten Gottes“, während Botaniker ihn als die „Serengeti der Blumen“ rühmen.

Ein Paradies für Botaniker und Wanderer

Dieses botanische Juwel, auf etwa 2.700 m über dem Meeresspiegel, eingesäumt von den zerklüfteten Gipfeln der Kipengere-, Poroto- und Livingstone-Berge, beheimatet nicht nur 45 verschiedene Orchideenarten, sondern auch die wunderschönen gelb-orangen Fackellilien sowie Aloen, Proteen, Geranien, Riesenlobelien, Lilien und Astermargeriten.

Während der Hauptregenzeit, von Ende November bis April, taucht die blühende Blumenpracht den Park in ein faszinierendes Meer von Farben.

Tierwelt im Kitulo Plateau

Im Botaniker- und Wandererparadies Kitulo begegnet man Großwild eher selten, denn nur vereinzelt streifen Berg-Riedböcke und Elenantilopen durch das offene Grasland.

Dagegen kommen Vogelliebhaber auf ihre Kosten, denn hier im Park sind die seltene Schwarzflügeltrappe, die bedrohte Stahlschwalbe und der Nijombe-Zistensänger zu Hause.

Bei einem Streifzug durch die paradiesische Landschaft entdeckt man jedoch auch Eidechsen, Frösche, Chamäleons und seltene Schmetterlingsarten.

Unterkünfte

Es gibt zwei einfache Gästehäuser und Unterkünfte im 100 km entfernten Mbeya.

Anreise

Von Mbeya über eine asphaltierte Straße nach Chimala, weiter über Schotterpisten nach Matamba. Von hier ist eine weitere Stunde Fahrt bis zum Kitulo Nationalpark zu überwinden. Einfache, unregelmäßig verkehrende, öffentliche Transportmittel sind vorhanden.

Aktivitäten

Wanderungen über das freie Grasland im Kitulo Plateau sind möglich, um Vögel zu beobachten und Wildblumen zu bestaunen. In einer halbtägigen Wanderung durch die Livingstone-Berge erreicht man den zauberhaften Matema-Strand am Nyasa-See.

Beste Reisezeit

Die beste Zeit für einen Ausflug zum Kitulo Plateau liegt wegen der blühenden Wildblumen zwischen Dezember und April. Die sonnigeren Monate September bis November sind angenehmer für Wanderungen, dafür weniger lohnend für Pflanzenliebhaber. Von Juli bis August ist es kalt und oft neblig.